Warum eigentlich, Generalfeldmarschall Jung,
immer um den heißen Brei herumreden? Hilfsfriedensunterstützungseinsatz, Brunnenbohrmission, Schulbauoffensive etc. Und warum notorisch Kollateralschäden leugnen? Der jüngst vorgetragene, mit ca. 100 Toten garnierte Luftangriff auf zwei liegengebliebene LKW offenbart doch den eigentlichen Charakter dieses Einsatzes, nämlich den eines stinknormalen Krieges. Fast könnte man sagen: Angriffskrieges, denn an eine Einladung der Afghanen erinnern wir uns gar nicht.
Und traditionell - siehe die "Hilfseinsätze" in Korea, Vietnam und im Irak - gibt es nun mal immer jede Menge Opfer unter der Zivilbevölkerung. Wobei die militärischen Opfer ja eigentlich nicht weniger schlimm sind, weil irgendwie ja auch Soldaten Menschen sind, gell? Würde man die ganze Brutalität dieser Kampfeinsätze dem deutschen Fernsehzuschauer in den Nachrichten präsentieren, wärst Du wahrscheinlich schon lange kein Marschall mehr: abbe Beine, klaffende Bauchschüsse, geplatzte Köpfe, Folterungen an Talibanen etc.
Du kriegt die Ekelfotos und die aktuelle Psychowrackstatistik der Truppe vermutlich täglich in einer geheimen Mappe auf Deinen Schreibtisch. Allen anderen sei L'ennemi intime von Florent Emilio Siri empfohlen, ein Film über den Algerienkrieg, der es auf den Punkt bringt.
Also: Schluß mit dem Gerede und endlich die Karten auf den Tisch nach dem Motto: "Das Oberkommando derWehrm Bundeswehr gibt bekannt: Wieder 50 Talibane erledigt; symphatisierende Zivilbevölkerung gleich mit ausgeschaltet".
Und traditionell - siehe die "Hilfseinsätze" in Korea, Vietnam und im Irak - gibt es nun mal immer jede Menge Opfer unter der Zivilbevölkerung. Wobei die militärischen Opfer ja eigentlich nicht weniger schlimm sind, weil irgendwie ja auch Soldaten Menschen sind, gell? Würde man die ganze Brutalität dieser Kampfeinsätze dem deutschen Fernsehzuschauer in den Nachrichten präsentieren, wärst Du wahrscheinlich schon lange kein Marschall mehr: abbe Beine, klaffende Bauchschüsse, geplatzte Köpfe, Folterungen an Talibanen etc.
Du kriegt die Ekelfotos und die aktuelle Psychowrackstatistik der Truppe vermutlich täglich in einer geheimen Mappe auf Deinen Schreibtisch. Allen anderen sei L'ennemi intime von Florent Emilio Siri empfohlen, ein Film über den Algerienkrieg, der es auf den Punkt bringt.
Also: Schluß mit dem Gerede und endlich die Karten auf den Tisch nach dem Motto: "Das Oberkommando der
rexblue - Di, 8. Sep, 10:57

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